Ulrich Auerbeck
Warum ich kandidiere
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
unser Berufsstand steht am Scheideweg. Wir erleben derzeit eine Situation, in der fachfremde Politiker in Berlin über unsere Zukunft entscheiden wollen, ohne jemals eine einzige Fahrstunde gegeben zu haben. Ich kandidiere für den Vorsitz des Landesverbandes bayerischer Fahrlehrer e. V., weil ich davon überzeugt bin, dass wir uns nicht länger mit der Rolle des Zuschauers zufriedengeben dürfen.
Das aktuelle Eckpunktepapier „Bezahlbarer Führerschein“ ist ein gefährlicher Warnschuss für unsere gesamte Branche. Dass die Politik nicht nur den Wegfall des Präsenzunterrichts und der Unterrichtsräume fordert, sondern nun auch noch die Laienausbildung einführen will, zeigt, wie wenig sie unser Handwerk und die damit verbundene Verantwortung versteht. Ich bin strikt gegen diese Pläne, die unsere Professionalität untergraben und die Verkehrssicherheit gefährden. Deshalb kandidiere ich: Ich will nicht warten, bis fertige Gesetze den Schaden besiegeln, sondern aktiv einschreiten, bevor es zu spät ist. Wir brauchen keine praxisfernen Verordnungen, sondern Lösungen, die von uns Experten kommen.


Für einen Verband, der zuhört und verbindet
Ich wünsche mir einen Verband, der keine geschlossene Gesellschaft ist, sondern ein lebendiges Netzwerk für alle Generationen. Mein Ziel ist eine Gemeinschaft, in der sich junge Nachwuchskräfte ebenso wie erfahrene Seniorchefs zu Hause fühlen. Ich stehe für maximale Transparenz und eine offene Kultur, damit sich jedes Mitglied wieder voll mit unserem Verband identifiziert und wir die Zukunft unserer Branche gemeinsam gestalten.

